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Unsere Reise im Oktober 2019

30.10.2019 Tag 1


Zum Abschluss des Tages gibt es schon mal einen ersten Eindruck von den Straßen Rumäniens. Auf dem Weg vom Flughafen zu Cristina bekamen wir schon viel zu sehen. Von bewohnten Ruinen zu übertrieben trotzigen Häusern war alles dabei.


Auf der einen Seite der alte Bauer, der mit Pferd und Kutsche unterwegs war und auf der anderen Seite teure Autos, die uns nicht schnell genug überholen konnten.

Und mittendrin Cristina mit den ganzen Tieren, die ihr letztes Hemd für die Tiere gibt und dennoch so liebenswert und humorvoll ist (zum Humor gibt es nach der Reise noch ein Bild von Stine und mir ;) )


Wir sind für heute platt von Anreise, langen Fahrtwegen, dem ersten Besuch bei Cristina und den Tieren und nicht zu vergessen von den ersten Eindrücken, die wir erhalten haben.


Wir freuen uns auf die Tage bei Cristina und ihr könnt auf viele Bilder gespannt sein.



🐕Hier kommt Tag 2 unserer Rumänienreise


Nachdem wir uns gestern Abend in der Dunkelheit noch auf den Weg zum Hotel (55Min Fahrt) gemacht haben, sind wir noch schnell einkaufen gefahren. Wir haben direkt noch Nassfutter für die Hunde gekauft, damit Cristina nicht extra losfahren muss.


Heute Morgen sind wir gegen 9Uhr zu Cristina gestartet. 🚗Wir konnten jetzt den Fahrtweg im Hellen auf uns wirken lassen (Videos hänge ich an).

Bei Cristina angekommen, wurden wir von den Hunden wieder ordnungsgemäß begrüßt und wir starteten den heißersehnten Rundgang durchs Shelter mit Raubtierfütterung 😉
Wir hielten uns in jedem Rudel einige Zeit auf, um die Hunde auf uns wirken zu lassen. Naja vielleicht eher, um die Hunde ausreichend kraulen zu können 🙈😍

Kein Hund trat uns in irgendeiner Weise aggressiv entgegen. Ein paar bellten uns mit Sicherheitsabstand an, andere schauten gespannt zuerst mit Abstand zu und kamen dann doch für ein paar Krauleinheiten und die Frechen sprangen uns direkt ins Gesicht und schleckten uns ab 🥰




















Wir verteilten Futter und Wasser mit Cristina in den Rudeln und konnten schon viele schöne aussagekräftige Bilder der Hunde schießen.

Wir haben Andrej (Cristinas Helfer für Aufbau/Reparaturen etc.) heute kennenlernen dürfen und haben auch direkt weitere Arbeit für ihn ausfindig machen können 🙈
Wir verbrachten viel Zeit mit den Tieren, aber auch mit Cristina. Wir konnten einiges besprechen und herausfinden, wie wir ihr die Arbeit erleichtern können. Es ist von außerhalb gar nicht vorstellbar, was Cristina Tag für Tag leistet. 24/7 ist sie für die Tiere da, schleppt mehrere bis zu 20Kg Futtersäcke bergauf und den gleichen Weg nochmal mit mehreren Eimern voller Wasser.

Gegen 16.30Uhr verabschiedeten wir und von Cristina und ließen uns vorsichtshalber eine Transportbox mitgeben, falls wir einen Welpen oder ein Kitten alleine auf der Straße finden. So fuhren wir los und wollten noch weiteres Nassfutter und Katzenstreu kaufen.

Doch soweit kamen wir gar nicht. 10KM von Cristina weg, lief ein kleiner Welpe am Straßenrand entlang und wäre fast von einem Auto erfasst worden. Mit angehaltener Luft fuhr Stine an den Straßenrand und ich sammelte das Mäuschen unversehrt auf der Straße ein. Die kleine Maus lief mir direkt entgegen und freute sich uns zu sehen. Sofort schauten wir uns den Welpen an, ob alles in Ordnung ist. Das kleine Mädchen war putzmunter, aber leider waren weit und breit keine Geschwister oder ihre Mutter zu sehen. Wir schauten extra die Ränder weitläufig an, aber nichts war zu sehen oder zu hören.



















Wir bereiteten Cristina direkt auf unser Mädchen vor und fuhren wieder zum Shelter. Im Auto sagten Stine und ich fast zeitgleich, dass wir ihr einen Namen geben und bepaten werden. Ich habe die Kleine in der Box gestreichelt, beruhigt und an meinen Finger kauen lassen. Als sie mich etwas zwickte, sagte ich "Hexe" zu ihr. Stine und ich schauten uns an und der Name war passend zum heutigen Datum gegeben. Cristina schätzt sie auf ungefähr 6 Wochen. Hexe hat eben direkt ein Entwurmungsmittel bekommen und darf sich jetzt bei Cristina aufwärmen und sattfuttern.

Den Einkauf haben wir auf nun morgen früh verschoben und wir sind auf direktem Wege (55Min) zum Hotel gefahren.
Jetzt haben wir gegessen, die Bilder von heute durchgeschaut und machen uns nun einen ruhigen Abend.


Tag 3 im Shelter

Nachdem wir gestern Abend durch unsere Halloween-Überraschung nicht mehr einkaufen gefahren sind, starteten wir nach dem Frühstück zuerst in ein großes Einkaufscenter, um das von den Katzen favorisierte Streu zu bekommen. Wir besorgten das Streu, Nassfutter "Salamis" und Wickelunterlagen für die Kitten und Welpen. Danach wollten wir bei Lidl noch das von den Katzen favorisierte Hundenassfutter kaufen, aber leider war keine einzige Dose mehr zu erhalten. Unsere Katzen sind wirklich sehr wählerisch.














Danach fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein zu Cristina und besprachen den Tagesplan. Wir machten eine Liste über die Hunde in den verschiedenen Bereichen, damit wir sie euch vernünftig vorstellen können.


Heute war also das große "Fotoshooting" angesagt, damit so viele Hunde wie möglich ein eigenes Zuhause finden können. Es sind so viele unglaublich tolle, aufgeschlossene, liebevolle, verschmuste (die Liste könnte ich noch lange fortsetzen) Hunde dabei, die eine eigene Familie verdienen und darin vollkommen aufgehen würden. Mindestens 30 davon müssten sofort zu Stine und mir kommen.

Wir verbrachten zusammen mit Cristina sehr viel Zeit in den einzelnen Rudeln. Cristina setzte sich zu den Hunden, konnte ausgiebig Streicheleinheiten verteilen und wir konnten viele Infos zu den Hunden erhalten. Cristina wünscht sich eigentlich 10 Hände zum streicheln, damit sie wenigstens ein paar Hunden zeitgleich einigermaßen gerecht werden kann. Streicheleinheiten kommen leider viel zu kurz. Priorität haben Futter, Wasser, medizinische Versorgung der Tiere, die Kitten und Welpen und die Instandhaltung des Geländes/ der Zäune.


Die Zeit verflog wie im Flug und wir beendeten gegen 15.30Uhr unsere Runde und bemerkten dann erst, dass wir in der ganzen Zeit nichts gegessen oder getrunken hatten. Wir waren so abgelenkt von den Hunden, dass wir alles andere um uns herum vergaßen.

Gegen 16Uhr kam Andrej nochmal zu Besuch und wir fragten ihn direkt nach der Reparatur des Zaunes zwischen zwei Rudeln, bevor es dort noch zu Krach führt. Nachdem Andrej bestimmt schon 5 Minuten weg war, kam er wieder uns brachte und unsere kleine Hexe. Sie war Andrej gefolgt und unter dem Tor durchgebrochen, um ihm nachzulaufen. Ihr Name zahlt sich also jetzt schon aus. Wir kuschelten noch eine Runde mit der Maus und machten uns dann auf den Rückweg, um nicht komplett im Dunkeln die Berge zu überqueren. Hexe machte es uns aber nicht einfach, da sie uns wieder durch das Tor folgte. Cristina versperrte das Loch und Hexe fand einen neuen Weg. Dies ging ungefähr noch dreimal so, bis sie nicht mehr entwischen konnte. Dann bekundete sie ihren Unmut lauthals und Cristina ging wieder zum Haus.
Der Rückweg war relativ entspannt und wir kamen gegen 18Uhr wieder im Hotel an.
Stine und ich schauen gerade wieder die Bilder des heutigen Tages an und genießen den vorletzten Tag in Rumänien.

Der letzte Tag unserer Rumänien Reise 😪


Mit Wehmut haben wir heute morgen unsere Koffer gepackt und sind zu Cristina gefahren.


Auf unserem Weg zu ihr haben wir noch unseren Milo an der Tankstelle besucht. Der kleine Kerl ist ein liebenswürdiger Bursche, der sich sehr gefreut hat uns zu sehen. Etwas unsicher am Anfang aber dann doch sehr verschmust.
Wir haben ihm Futter da gelassen, was er auch gleich mit großen Appetit verschlungen hat. Cristina wird nächste Woche auf dem Weg nach Targu Mures Stroh für seine Hütte mitnehmen, so dass er es gemütlich warm hat.
Als wir auf dem Weg zu Cristina eingebogen sind, kam uns schon eine aufgelöste und abgehetzte Cristina entgegen.
Sie war dabei einige Hunde wieder einzufangen.


Die Herrschaften haben ein wirklich kleines Loch im Zaun entdeckt durch das sie ausgebüchst sind.
Andrej war bereits da und hat Cristina geholfen die Hunde einzufangen.


Wir haben uns sofort auf den Weg gemacht um zu helfen. Zu Viert hatten wir dann, nach 1,5 Stunden den größten Teil der Hunde wieder.


Andrej und ich haben die Stelle im Zaun repariert und Lisa ist mit Cristina nochmal los um den Rest der Hunde zu suchen. Nach insgesamt 2 Stunden haben wir uns dann eine Pause gegönnt. Wir hatten für Cristina ein super leckeres Frühstück aus dem Hotel mitgebracht, welches sie genussvoll verspeist hat 😁 Beim Frühstück sagte sie uns dann, dass sie ja noch die anderen Hunde füttern müssen. Kein Problem: Lisa und Cristina haben die beiden unteren Rudel versorgt und ich habe die oberen Rudel versorgt. Anschließend haben wir noch in alle Hütten Stroh gebracht, damit es die Hunde warm haben. Damit Cristina erstmal ein paar Tage etwas mehr Ruhe hat, haben wir noch die Futtertonnen bei den beiden oberen Rudeln aufgefüllt. So muss sie nicht die schweren Säcke alleine den Berg hochkarren.


Es gibt so unendlich viel zu tun bei Cristina. Unfassbar wie sie das alles alleine schafft. Wir sind so unendlich dankbar, dass Andrej zum helfen kommt. Ein wirklich sehr netter Mann der immer fleißig und freundlich ist. Auch zu den Hunden ist er freundlich und streichelt sie.


Wir konnten noch einiges mit Cristina besprechen und regeln. Dinge die für sie wichtig sind und die für mehr Sicherheit im Shelter sorgen.


Am späten Nachmittag haben wir uns dann auf den Weg nach Cluj gemacht. Unsere Flüge gehen morgen sehr früh, so dass wir beschlossen haben in einem Hotel direkt am Flughafen zu übernachten.


Tja... das waren dann 4 aufregende und anstrengende Tage. Keine einzige Minute möchte ich missen.
Die Herzlichkeit von Cristina, ihr Humor, ihre Courage sind unschlagbar.
Die Zusammenarbeit mit Lisa ist einfach fantastisch. Das teilweise Verstehen ohne Worte und das einfach tun, ohne Diskussionen ist einfach toll.

Tja, und dann all die Tiere. Ihr glaubt nicht, was für tolle Hunde bei Cristina leben. Jeder einzelne von ihnen ist eine eigene Persönlichkeit. Die meißten sind aufgeschlossen, freundlich und einfach nur zum knutschen. Es gibt auch die schüchternen, die ihre Anlaufzeit brauchen aber dann auch einfach nur Aufmerksamkeit wollen. Und dann sind da noch die Ängstlichen, die Hunde die keinen näheren Kontakt zu Menschen wollen. Aber auch sie sind nicht unglücklich mit ihrer Situation.


Was bleibt mir sonst noch zu schreiben ?

Nur noch eines:
Dear Cristina, thank you so much for the fantastic time with you. Thank you for welcoming us so warmly.
Thank you for all your work for the fantastic Animals.
We will soon come back to you and try to help.
We love you❤



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