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Cristina und ihre Arbeit

Tja ihr Lieben. Das war ein ganz normaler Tag, ohne irgendwelche Zwischenfälle bei ihr. Das war ein ganz normaler Tag ohne einen kranken Hund, ohne ein Findelkind, ohne Anfeindungen, ohne entwischte Hunde oder andere Katastrophen.

Wir durften dabei sein als Cristina ein Erfolgserlebnis für sich verbuchen konnte. Sie bekam einen Anruf einer Frau aus dem Ort, welche Cristina bat ihre Katze kastrieren zu lassen. Das zeigt, dass die Überzeugungsarbeit von Cristina anfängt ganz kleine Früchte zu tragen.

Es ist noch lange nicht selbstverständlich, dass angebotene Hilfe auch angenommen wird. Für viele Menschen dort sind es doch "nur" Tiere.

Cristina kann nicht alle Tiere aufnehmen. Das geht einfach nicht. Es zerreißt sie jedes Mal aufs Neue wenn sie jemanden wegschicken muss. Aber: sie bietet jedes Mal ihre Hilfe an. Sie bietet an zu kastrieren, bei Krankheit bei der Versorgung zu helfen usw. Ganz langsam, wirklich ganz langsam, stellt sich bei den Leuten dort sowas wie "Verantwortungsbewusstsein" ein. Aber eigentlich ist das noch gar nicht erwähnenswert und doch sind es "riesen" Erfolge für die Tiere.

Cristina ist für die Menschen im Ort "anders". Die Menschen dort können sich nicht vorstellen, dass jemand es als Herzenssache betrachtet Tieren zu helfen. Es werden ihr die abenteuerlichsten Sachen unterstellt. Sie hat gegen Anfeindungen und Gerüchten zu kämpfen. Aber sie lässt sich nicht beirren in dem was sie tut.

Für sie sind die Tiere ihre Familie. Sie sagte einmal: Es darf jeder meine Tiere anschreien wenn ihm was nicht passt, es darf auch jeder meine Tiere weg schubsen wenn sie aufdringlich sind. Aber es soll sich NIEMAND wagen meine Tiere zu schlagen.

Das ist Cristina.

Die  Bilder sind Momente, die sie viel zu selten hat. Es sind die Momente, welche sie glücklich machen. Es sind die Momente die sie brauch um neue Kraft zu tanken.

Und GENAU DAS ist es, warum wir helfen.

Cristina, we love you


Sie ist nicht nur der "Kopf" des Ganzen sie ist auch das Herz und die Seele der Tiere.


Eine Frau mit Herz und Verstand und trotz aller Widrigkeiten mit denen sie zu kämpfen hat, eine Frau mit einem grandiosen Humor.

Cristina lebt in ihrem kleinen Häuschen und mit ihr leben diejenigen im Haus, die krank sind und besonderer Aufmerksamkeit und Pflege bedürfen.

Um 4 Uhr ist für sie die Nacht vorbei. Die Katzenkinder fordern ihr Futter und die kranken ihre Medizin.


Sie selbst schafft es dann vielleicht sich gerade noch einen Kaffee zu machen um dann mit der Versorgung aller zu beginnen.

Cristina startet im Bereich vor dem Haus, wo die Katzen, die Welpen und die "Besonderen" leben. Hier gilt es nicht nur einfach füttern und fertig. Hier gilt es Füttern, Wasser geben, Putzen, die Betten erneuern, Medikamente verabreichen, Katzenklos reinigen usw.


Anschließend beginnt sie ihre Futterrunde.


Rudel oben rechts: Den Berg hoch muss sie die schweren Säcke Trockenfutter karren. Alle Näpfe die irgendwo herumschwirren müssen gefüllt und wieder verteilt werden. Die Hütten müssen kontrolliert werden und, die Herausforderung überhaupt: Wasser muss herangeschleppt werden. Und zwar nicht nur ein Eimer, nein, es müssen die großen Bottiche gefüllt werden und einzelne andere Trinkplätze müssen auch gefüllt werden.

Rudel oben links:

siehe Rudel oben rechts aber zusätzlich die Kontrolle des Zaunes und des Dogport. Auch hier: Das Futter muss mit der Schubkarre den Berg hoch, durch das rechte Rudel in den Bereich des linken Rudels gefahren werden. Und dabei bitte immer schön aufpassen, dass beim Öffnen der Türen Niemand entwischt.

Eine etwas abenteuerlich verlegte Wasserleitung hilft hier jedoch ungemein, so dass sie hier das Wasser nicht soweit schleppen muss um verschiedene Trinkplätze zu füllen.

Auf gehts zum Rudel Nr.3 unterhalb des linken Rudels. Bergab mit voller Schubkarre durch die Bäume über den rutschigen Weg geht es zu den Futter- und Wasserstellen. Auch hier: alle Näpfe zusammensammeln, befüllen, verteilen, Hütten checken, Wasser verteilen ect. Hier hat


Cristina, glücklicherweise eine Wasserstelle, so dass die Wege nicht allzu lang sind um das Wasser zu verteilen.

Durch Rudel Nr. 3 geht es zu Rudel Nr. 4 Auch hier: Futternäpfe sammeln, befüllen und verteilen. Allerdings gibt es hier keine Wasserstelle, so dass das Wasser mühsam, Eimer für Eimer an die einzelnen Trinkstellen herangeschleppt werden muss ( ca 12 Eimer Wasser, nur für dieses Rudel)


Last but not least: Das Rudel "in Front" Auch hier : Näpfe sammeln, Futter verteilen, Wasser verteilen, Hütten checken ect.

Wieder vorn am Haus angekommen nimmt sich Cristina, wenn alles glatt läuft, ein paar Minuten Zeit um evtl auch mal was zu essen.

Dann geht es wieder los: Die Kitten und Welpen füttern, Bäche und Haufen beseitigen, Stroh auf die Schubkarre, den Berg hoch, Stroh in allen Hütten verteilen, die Hunde checken ob alles ok ist, Fotos für uns machen usw.


Wenn sie zum Tierarzt muss oder irgendetwas fehlt, fährt sie nach Targu Mures. Das ist die nächst gelegene Stadt, 40km (eine Strecke) entfernt von ihr.

Nunja, die Rumänischen Straßenverhältnisse sind in keiner Weise mit unseren vergleichbar, so dass man hier gut und gern mit einer Stunde Fahrzeit rechnen muss ( eine Strecke). Auf dem Weg in die Stadt schaut sie noch bei Milo vorbei und versorgt ihn.


Gegen Abend wartet dann die gleiche Arbeit wie am Morgen auf sie. Und das Ganze bitte, bevor es dunkel wird, so dass sie auch noch etwas sieht.